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Wie aus gut informierten Kreisen verlautet, wird die
derzeitige Präsidentin des RWVI im Mai 2014 nicht mehr für die
Präsidentschaft des Vereins kandidieren.
Ihre Zeit im RWVI geht zu Ende, ohne dass sich ihre
fünfjährige Tätigkeit wohl wirkend auf die Wiedergabe
der Werke Richard
Wagners im Sinne des Textdichters und Komponisten ausgewirkt hätte.
Im Gegenteil:
Da wie dort - siehe SZ vom 27. Juli 2011 - wird behauptet, Richard Wagner fordere mit 'Kinder schafft
Neues' Theaterproduktionen seiner Werke im Sinne von
Verfälschung unter gleichzeitiger
Steuergeldverschwendung und ohne Widerspruch z.B. der
Präsidentin von Richard-Wagner-International.
Denn die
'liebt' ja nach eigener Aussage 'modische' Inszenierungen
und bereitet damit den Boden für die Vernichtung von
Werten.

Heutzutage wird diese Falschauslegung auch in den
BT-Festspielnachrichten dargestellt.
Interessant in dem Zusammenhang, dass auf Betreiben der
ehemaligen externen Lehrbeauftragten der HMTMH die
RW-Vereine sich noch immer auferlegen, in keinem Fall die Qualifikation
z.B. von Richard Wagners Urenkelin Katharina Wagner in
Frage zu stellen.
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Protokoll
Außerordentliche
Delegiertenversammlung
des Richard-Wagner-Verbandes International e. V.
am Sonntag, 09.10.11 im Konferenzraum des
Cosmopolitan Restaurant, Frankfurt/Main
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Ganz deutlich stellt
Frau Märtson allerdings dar, dass der
RWVI
den Bayreuther Festspielleiterinnen
nicht sagen wird, was sie zu tun haben
und was zu lassen!
Als Privatperson ist es jedem
freigestellt,
seinen Groll und Verdruss der
Festspielleitung mitzuteilen,
aber der Richard Wagner Verband
International
distanziert sich komplett davon.
Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zu
den Festspielleiterinnen
und das möchten wir für den Verband
und für die Stipendiaten nicht infrage
stellen!
Die Delegierten bekräftigen diese
Aussage durch Applaus.
Auch Herr Weyringer untermauert die
Aussagen von Frau Märtson.
Es wäre anmaßend, wenn wir als RWVI
in die künstlerischen Belange der
Festspiele eingreifen würden!
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Was soll man von Leuten halten, die nicht in der Lage
sind, Richtiges und Falsches in den richtigen
Zusammenhang zu bringen.
Das
Adorno-Wort, dass Singen nicht Not tue, wurde aus dem
Zusammenhang gerissen, was Kinder und Jugendliche durch
die 68er-geprägte Lehrerschaft verstummen ließ.
Dies wird nun mühsam mit Hilfe der Neurologen
korrigiert, dass junge Menschen erst jetzt wieder zum
Singen kommen. Der Schaden ist beim heutigen
Sängernachwuchs zu spüren.
Das von vielen verwendete Zitat:
’Kinder! macht Neues!’
bezieht Richard Wagner in seinem Brief an Liszt vom 8.
September 1852 ganz eindeutig auf Hector Berlioz, der
jahrelang an seinem ’Benvenuto Cellini’
herumkorrigierte.
Gemeint ist also: ’Kinder schafft
neue Stücke!’
Dass Richard Wagner diese Aussage auf die Produktivität
von Librettisten und Komponisten bezieht und nicht auf
das Inszenesetzen von Stücken, zeigt auch sein Brief nur
drei Monate später an Ferdinand Heine, dass seine Stücke
so zu geben seien wie er sie sich gedacht habe.
Wer das nicht könne oder wolle, solle es bleiben lassen.
Er hätte sich diesen Hinweis vom Dezember 1852 an Heine
mit Sicherheit erspart, wäre er schon im Brief an Liszt
vom September 1852 anderer Meinung gewesen.
Unter diesem Aspekt sollte man sich nicht auf die gleiche Stufe mit
heutigen Verfälschern stellen, die Texte nach
Gutdünken in wechselnde Zusammenhänge bringen.
Erinnert sei hier an die Vorgänge in Leipzig anlässlich
des dortigen 'Holländer':
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Tumulte an der Oper Leipzig
anlässlich der Premiere
'Der fliegende Holländer'
NMZ
- Regensburg
Wagner-Verband rügt
«Gewaltorgie»
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Pressemitteilungen
Richard-Wagner-Verband Leipzig e.V.
Leipziger
Erklärung der Richard Wagner Verbände
der neuen Bundesländer und Berlins
Am 24. Oktober 2008 trafen sich die Vorstände der
Richard-Wagner-Verbände
Berlin-Brandenburg,
Mecklenburg-Vorpommern, Dessau, Halle und Magdeburg sowie
Weimar,
Chemnitz, Dresden
und Leipzig
zu einem Arbeitstreffen in
Leipzig, der Geburtsstadt des Komponisten Richard Wagner.
Es wurde Einvernehmen erzielt, dass die Vorbereitung und
Durchführung des
200. Geburtstags des Namenspatrons sowohl für
die lokalen Verbände als auch für den
Bundesverband und den
Richard Wagner Verband International von herausragender
Bedeutung
ist.
Sie werden dazu in der Geburtsstadt des
Komponisten zu Gast sein.
Die Vorstände stellen fest, dass auf der Stadt Leipzig eine
besondere Verantwortung lastet,
den 200. Geburtstag des
Leipziger Sohnes Richard Wagner würdevoll und der Bedeutung
seines Werkes angemessen zu begehen. Dazu gehört auch, Richard
Wagner gleichberechtigt
und sichtbar in den Kanon bedeutender
Köpfe der Musikstadt Leipzig aufzunehmen.
Im Verständnis der Vorstände hat die Oper Leipzig eine besondere
Verantwortung bei der Pflege
des Wagnerschen Werkes. Sie sollte
der Ort für die Aufführung aller Opern des Komponisten sein.
Es
wird erwartet, dass im Mai 2013 nach langer Pause und als
Ausdruck des Respekts und der Achtung gegenüber Richard Wagner
seine Tetralogie „Der Ring des Nibelungen“ zur Aufführung kommt.
Die Vorstände sind sich einig, dass die Oper Leipzig nicht zur
Experimentalbühne
am Werk Richard Wagners mutieren darf.
Die Vorgänge um die Premiere der Oper „Der fliegende Holländer“
dürfen sich
nicht wiederholen.
Die versammelten Richard Wagner Verbände einigten sich darauf,
ein verstärktes Augenmerk auf die Verantwortung der Intendanzen
gegenüber dem Werk
Richard Wagners und der Interpretation durch
die Regisseure zu legen.
Es wird vereinbart, die Zusammenarbeit zu vertiefen und dazu
regelmäßige Arbeitstreffen durchzuführen. Inhaltliches Ziel ist
vor allem die Herausarbeitung der Bedeutung Mitteldeutschlands
für die Entwicklung
des Komponisten
und als Stätten der Wagnerpflege.

Richard ist Leipziger...
Denn in Leipzig wurde er am 22. Mai 1813 am Brühl geboren und am
16. August 1813 in der Thomaskirche getauft. Hier besuchte er
Nikolai- wie Thomasschule und die Universität. In Leipzig wurde
sein Verlangen geweckt, Musiker und Komponist zu werden.
Gewandhausmusiker Gottlieb Müller sowie Thomaskantor Theodor
Weinlig gaben ihm das Rüstzeug dazu. Von hier ging er seinen Weg
als Großer der Musikgeschichte.
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Was nun, Frau Präsidentin RW-International?
Ratlos bleibt das Volk mit dem Werk Richard Wagners
zurück - ausgeliefert den RW-Vereinen, die stille
schweigen, denn - wie hieß es doch im Protokoll vom
9.10.2011 entsprechend Ihrer Weisung -
- 'Es wäre anmaßend, wenn wir als RWVI
in die künstlerischen Belange der
Festspiele eingreifen würden'! -
Damit dokumentieren die RW-Vereine doch, dass die
BT-Damen 'über alles in der Welt' stehen und die
RW-Vereine vorgeben, keine Ahnung zu haben, weil ihnen dann
die, die den Urgroßvater im Spiegel-Interview Nr. 29 -
2012 verflucht, nach BT gegangen zu sein, nicht mehr die
Hand drückt.

Dass Frau Präsidentin RWVI sich womöglich resigniert zurückzieht, da sie
mit Ihrer eigenen Vorgabe, sich wie ehedem für die
'Volksbildung' einsetzen zu wollen, nichts bewirken
konnte, ist verständlich.
Von Inszenierungen sei zu schweigen, aber die 'Basics'
sollten wenigstens stimmen.
Da gibt ein RW-Verein einen Jahresbericht über seine
Tätigkeiten in 2013 heraus und führt Rollen auf, die es bei RW
in der Schreibweise nicht gibt.
Da ist die Rede von Fasold (weiches 'd' am Ende, statt
hartes 't'), da gibt es einen Favner (statt 'f' steht da
ein 'v'), da wird eine Gudrune (weiches 'd', statt
hartes 't') vermerkt.
Besonders hervorzuheben aber ist in der
Jahresaufstellung der 16. Oktober 2013
mit einer Veranstaltung in einem 'Run
- g - ingersaal'.
Der Regensburger RW-Verein sollte wissen, dass der
Veranstaltungsort den Namen 'Run -
t - ingersaal' trägt.
Und dieser Bericht wurde nun aus der Stadt mit dem
Weltkulturerbe-Siegel in alle Welt versandt.
Der RW-Verein Regensburg ist zwar nicht Mitglied des
RW-International, aber so ist es doch wohl kein Wunder,
dass Frau Präsidentin RW-International sich nun unter
den geschilderten Gesamtumständen an die
'Grenze nach Litauen' zurückzieht und nicht mehr für RW-International kandidiert.
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